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 A Matter of Life and Death 

Welcher ist der beste Song?
Different World
These Colours Don't Run
Brighter Than a Thousand Suns
The Pilgrim
The Longest Day
Out of the Shadows
The Reincarnation of Benjamin Breeg
For the Greater Good of God
Lord of Light
The Legacy
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 A Matter of Life and Death 
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Clairvoyant
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#326Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich fand die Shows damals in Milano und Zurich stark. Mir war es egal mal auf "Klassiker" zu verzichten. Die Songs von AMoLaD finde ich bis auf ein paar Ausnahmen stark, einen total Ausfall gibts fuer mich auf dem Album nicht. AMoLaD ist das einzige Album seit NPftD welches ich ohne zu Skippen durchhoeren kann. Somit war fuer mich das ganze Album durchspielen voll OK.

Muss aber zugeben, ich haette lieber mal SSoaSS komplet gehoert ;-)

12.09.2013 06:49
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Seventh Son
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Beiträge: 2301
#327Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Muss aber zugeben, ich haette lieber mal SSoaSS komplet gehoert ;-)


DAS wäre wirklich mal der Hammer! :up:

Aber warum kannst du sonst keines komplett hören? Was ist mit Brave New World?

13.09.2013 15:55
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Patronizing Mariner
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Beiträge: 4318
#328Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich fand die Shows damals in Milano und Zurich stark. Mir war es egal mal auf "Klassiker" zu verzichten. Die Songs von AMoLaD finde ich bis auf ein paar Ausnahmen stark, einen total Ausfall gibts fuer mich auf dem Album nicht. AMoLaD ist das einzige Album seit NPftD welches ich ohne zu Skippen durchhoeren kann. Somit war fuer mich das ganze Album durchspielen voll OK.

Muss aber zugeben, ich haette lieber mal SSoaSS komplet gehoert ;-)


...mit Ausnahme eines gewissen Songs; gerne!!
:ugly:

_________________
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VOLKSPARKSTADION!!!!!

13.09.2013 15:57
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Nomad
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#329Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Dahcte immer, das "these Colours don't run" von dem Zoff mit Sharon O. inspiriert wurde. Wikipedia tut aber sagen:

These Colours Don’t Run (2006 auf A Matter of Life and Death): eine zynische Abrechnung mit jeglicher Kriegspropaganda.

Letzteres würde mehr Sinn ergeben

_________________
Bei diesem Kalten Wetter und Eis, starben 2 Menschen und ein Preiss.

Say it loud, say it clear.... Refugees welcome here!!!
http://www.aktion-arschloch.de/

27.09.2014 21:10
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Pilgrim
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#330Beitrag Re: A Matter of Life and Death
hier mein Review zu dem Album

Wie auch viele andere IRON MAIDEN Fans habe ich sehnsüchtigst auf das neue Studioalbum der britischen Heavy Metal Legende gewartet. Irgendwie ist es doch tatsächlich möglich, die Spannung von Album zu Album noch mehr zu steigern, denn dies ist hier der Fall. Bereits im Vorfeld kursierten hier wieder die wildesten Gerüchte: Es sei das letzte IRON MAIDEN Studioalbum (Steve Harris hat allerdings zugesichert noch mindestens ein zusätzliches Album aufzunehmen und das er im Moment noch keinen Grund sehen würde aufzuhören), das Konzept würde das Thema Eddie beinhalten, und so weiter. Fakt ist: Es ist ein Konzeptalbum (zum Thema Krieg), es ist sehr progressiv und komplex ausgefallen und es zeigt einen neuen Weg von IRON MAIDEN, bei dem einige nie zu vor da gewesenen Ideen verwirklicht wurden. Naja, Konzeptalbum im weitesten Sinne, wie Bruce Dickinson erklärt: „Es ist kein Konzeptalbum. Das soll aber nicht bedeuten, dass einige der Stücke auf dem Album nicht mit einander verbunden sind. Sie sind es, aber eher in dem Sinn, dass wir in der Welt leben in der wir leben und ja, es sind eine Menge Songs die thematisch den Krieg, Religionen beinhalten und auch andere Dinge dieser Natur. Wenn wir uns die Welt außerhalb anschauen, sehen wir genau diese Dinge. Das geht im Moment ab. Es gibt eine Menge Furcht und Paranoia über Leben und Tod und Religion und Krieg und Dinge wie diesen. Deswegen wird eine Menge davon auf dem Album verarbeitet.“
Und Fakt ist auch, dass Steve Harris und seine Mannen sich mal wieder selbst übertroffen und das beste Album seit „Seventh Son of a Seventh Son veröffentlicht haben.

01. Different World - Smith/Harris - 4.17
IRON MAIDEN lassen “A Matter of Life and Death” gleich mit dem kürzesten Song “Different World” beginnen. Stilistisch erinnert er stark an “Wildest Dreams” und vor allem “Rainmaker” vom letzten Album “Dance of Death”. Somit wird die Linie treu fortgesetzt, zu Beginn einen flotten Opener zu wählen, wie z.B. auch bei „Aces High“, „Be quick or be dead“ oder auch bei den letzten 3 Scheiben „Futureal“, „The Wickerman“ oder das bereits oben genannte Stück „Wildest Dreams“ – und ja: ich weiß, dass „The Sign of the Cross“ nicht dazu gehört (epischer Opener vom „The X-Factor“-Album!).
Im Gegensatz zu dem Stück „Wildest Dreams“, an dem man sich schnell satt hören kann, entwickelt sich „Different World“ nach mehreren Durchgängen zu einer sehr coolen Nummer, bei dem vor allem der Gesang in Zusammenhang mit den tiefgehenden Texten Gänsehaut verursachen!

02. These Colours Don't Run - Smith/Harris/Dickinson - 6.52
Mal davon abgesehen, dass auf “A Matter of Life and Death” kein wirklich schwacher Song drauf ist, haben wir es hier bei “These Colours don´t run“ mit einem der ersten Mega Highlights zu tun. Auch wenn das Stück zu den kürzeren auf dem Album gehört, ist es sehr episch ausgefallen, das stilistisch sowohl auf „Brave New World“ als auch auf „Seventh Son of a seventh Son“ hätte stehen können. Gerade der megageniale Mitsingpart im Mittelteil erinnert ein wenig an „The Ghost of Navigators“. Textlich wird die Sinnlosigkeit des Krieges angesprochen und wie die Soldaten regelrecht an der Front „verheizt“ werden: „For the passion, for the glory / For the memories, for the money / You're a soldier, for your country / what's the difference, all the same”
Bruce Dickinson dazu: "Es handelt davon was die Soldaten motiviert und wofür sie kämpfen. Manche von ihnen haben eine große Flagge auf ihrem ***** tätowiert und glauben all dieses patriotische Zeugs und lassen sich ihre Köpfe für Onkel Sam runterschießen. Allerdings glaube ich, dass die meisten deswegen kämpfen, da sonst ihre Kameraden getötet werden.“

03. Brighter Than a Thousand Suns - Smith/Harris/Dickinson - 8.44
“Brighter than a thousand Suns” war das dritte Stück, das bereits im Vorfeld von IRON MAIDEN als Vorab-Teaser-Stream zur Verfügung gestellt wurde. Der Song ist definitiv ein Hammertrack vor dem Herrn! Kein Wunder, hat dieses Gespann Smith, Harris und Dickinson bereits in der Vergangenheit solche Kulttracks wie „Can I play with Madness“, „The Evil that Men do“ oder „Die with your Boots on“ zustande gebracht. Vor allem der Abwechslungsreichtum lässt diesen Song zu etwas besonderem werden. Bruce Dickinson über diesen Song: „Das Stück handelt von der Atombombe. Der Wissenschaftler der die erste Bombe runter gehen sah, sagte, dass sie `heller als tausend Sonnen“ sei. Die Idee, das ein menschliches Geschöpf seine eigene totale Zerstörung bringen könnte, veränderte total die Denkweise der Menschen.“

04. The Pilgrim - Gers/Harris - 5.07
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit „The Pilgrim“, doch mit der Zeit entwickelte sich dieser Song sogar zu einer meiner Lieblingsnummern. Wenn Bruce „Spirit holy, life eternal / Raise me up take me home / Pilgrim sunrise, pagan sunset / Onward journey begun” ins Mikro schreit verursacht dies wirklich Quadratkilometerweise Gänsehaut! Irgendwie erinnert mich die Musik auch doch etwas an „The Nomad“ von der „Brave New World“ Scheibe, da auch hier einige orientalische Elemente eingefangen wurden.

05. The Longest Day - Smith/Harris/Dickinson - 7.48
Mit einem weiteren Kracher wird die Scheibe fortgesetzt. „The longest Day“ – ein weiteres Stück aus der Feder des Kompositionstrios „Smith / Harris / Dickinson“ – behandelt die Landung der Alliierten in der Normandie und schafft es perfekt die Stimmung in musikalischer Form einzufangen. Vor allem der sehr abwechslungsreiche Mittelteil schlägt eine perfekte Brücke zwischen harmonischen Gitarren und auch brachialen Stakkato Drums. Vor allem Solo technisch haben sich die 3 Gitarreros hier richtig Mühe gegeben. Eigentlich hätte „The longest Day“ auch perfekt als Soundtrack zum Anfang des Filmes „Soldat James Ryan“ gepasst. Vor allem der Text zeigt sich sehr tiefgründig: “Sliding we go, only fear on our side / To the edge of the wire / And we rush with the tide / Oh the water is red / With the blood of the dead / But I'm still alive, pray to God I survive”

06. Out Of the Shadows - Dickinson/Harris 5.36
Nach all den – ich sag mal – negativen Stimmungen bzw. Texten präsentiert sich „Out of the Shadows“ sehr positiv und optimistisch. Scheinbar beeinflusst von „The Journeyman“ hat man hier eine sehr coole Halbballade aus dem Ärmel gezaubert, die sowohl an „Wasting Love“ von der „Fear of the Dark“ Scheibe, als auch an „Tears of the Dragon“ von Bruce´ Solo-Album „Balls to Picasso“ erinnert. Zwar hätte man den Song um den Hitfaktor zu erhöhen hier und da etwas kürzen können, aber auch so funktioniert der Song sehr gut.

07. The Reincarnation of Benjamin Breeg - Murray/Harris - 7.21
Viele Haben sich gewundert, dass ein 7 Minuten Song zur ersten Singleauskopplung gewählt wurde. Der Song ist wie auch die meisten anderen sehr ungewöhnlich ausgefallen. Der Song beginnt sehr ruhig, melodisch, irgendwie leicht verträumt und bleibt dies auch 2 Minuten lang. Bruce eröffnet mit "Let me tell you about my life. Let me tell you about my dreams." Danach meint man zwar zunächst, dass der Song sehr direkt, mit einem ultraschweren und fetten Riff gestaltet wurde, doch das täuscht. Die Strophe ist zwar relativ einfach, doch spätestens beim Refrain, der sehr majestätisch und MAIDEN typisch ausgefallen ist, wird klar, dass sich hier mehr verbirgt. Der Mittelteil ist sehr typisch für IRON MAIDEN Epen und erinnert mich sowohl an "Paschendale", "Alexander the Great" als auch "Rime of the ancient Mariner". Vor allem das Solo von Dave Murray klingt sehr gelungen und nicht zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Wenn man den Song 3, 4 mal gehört hat fällt übrigens die Überlänge gar nicht mehr auf. Kurzum: epischer Song, der ordentlich rockt - geil!! Übrigens: Hört euch mal “Age of Innocence” vom “Dance of Death” Album an und ihr wisst welche Beiträge von Dave Murray stammen… ;o)

08. For The Greater Good of God - Harris - 9.24
Man merkt gleich am Anfang, dass dieses Stück nur aus der Schmiede von Steve Harris kommen kann. Was gibt´s als erstes? Ein Bass-Intro, dass zudem noch an „Blood on the Worlds Hands“ vom ”The X-Factor“ erinnert. Dieser Song beginnt zwar sehr ruhig, steigert sich aber nach kurzer Zeit zu einer sehr episch, majestätischen Nummer, bei der vor allem der Refrain wie ein gewaltiger Tsunami über einen hinwegfegt und mich von der Melodieführung auch etwas an “Face in the Sand” (sehr unterbewerteter Track von der “Dance of Death” – LP). Dazu Bruce der herzzerreißend „Please tell me now what life is / Please tell me now what love is / Well tell me now what war is / Again tell me what life is” schmettert. Der Text scheint aus einer sehr verzweifelnden Sicht geschrieben zu sein, denn ergänzend dazu schreibt `Arry in der letzten Strophe „He gave his life for us he fell upon the cross / To die for all of those who never mourn his loss / It wasn't meant for us to feel the pain again / Tell my why, tell me why”. Religionen werden neben wirtschaftlichen Gründen oftmals als Grund für die Notwendigkeit eines Krieges vorgeschoben.
Auch im Mittelteil gibt es wieder gewaltig was auf die Ohren. Doch kommen mir so viele verschiedene Songs wie „Rime of the ancient Mariner“ (warum schreiben immer so viele Leute „Rhyme of the ancient Mariner“???), „Paschendale“, „Infinite Dreams“, und noch einige mehr in den Sinn.

09. Lord Of Light - Smith/Harris/Dickinson - 7.23
“Lord of Light” ist der wohl ungewöhnlichste Song auf “A Matter of Life and Death”, zumindest was den Anfang betrifft. Zwar ändert sich die leicht wahnsinnig, bedrückende Atmosphäre vom Anfang sehr schnell in eine treibende, hastigere Nummer, die sich allerdings eher unauffällig zwischen die übrigen Tracks mischt und wohl wieder eher zu den unterbewerteten Songs aus dem IRON MAIDEN Repertoire gehören wird. Das heißt im Klartext: Saugeiler Song, der nie live gespielt wird und über den nie wieder jemand sprechen wird, siehe auch bei "The Duellists", "Deja Vu", "The Prophecy", "Mother Russia", "Judas be my Guide" oder "Face in the Sand".

Stellenweise klingt "Lord of Light" für mich so, als wenn er sowohl auf der "Fear of the Dark", als auch auf der "Dance of Death"-Scheibe hätten stehen können.

Bruce zu dem Song: "Stell dir nur einmal vor, dass es eine komplette Range an Orten zwischen Himmel und Hölle gibt, die du dir aussuchen kannst und dass Luzifer in Wirklichkeit der "Herr des Lichts" abwärts ist, was dieser Titel eigentlich bedeuten soll. Und dieses ganze Zeug über den rachsüchtigen, ewigen Gott, der mit seinem Finger wackelt und dich bestraft ist lediglich nur eine Menge an PR Bullshit!"
Kleine Notiz am Rande: Ursprünglich wollte hier Steve Harris sogar Doublebass-Parts wie z.B. auch schon bei "Face in the Sand" einbauen. Nicko´s Antwort darauf war: "I can’t play it now, if you want this then go a get another drummer to play it"!

10. The Legacy - Gers/Harris - 9.20
Der Song der mir eigentlich am wenigsten gefällt kommt am Schluss, wobei sich das "am wenigsten" darauf bezieht, dass ab Minute 5:30 ein Riff folgt, dass mir den vorigen Teil etwas zu abrupt unterbricht und meiner Meinung nach nicht ganz da rein passt. Ansonsten ist auch dieser Song ebenfalls eine wahre Meisterleistung geworden, der beweist, dass IRON MAIDEN sich gut daran taten, Janick Gers nicht 1999 heraus geschmissen zu haben! Vor allem die Gesangsleistung von Bruce ist hier wirklich nur noch phänomenal und ich frage mich ob es einen anderen Sänger gibt, der diese Leistung übertreffen könnte. Mir würde eigentlich nur Michael Kiske (Ex-HELLOWEEN) zu seinen besten Zeiten (1987 - 1992) einfallen.

Auch textlich werden hier noch mal alle Register gezogen wird hier doch die Habgier, Profitsucht und Kompromisslosigkeit vieler Kriegstreiber angeprangert: "Why can't we treat our fellow men / With more respect and a shake of their hands / But anger and loathing is rife / The death on all side is becoming a way of life"

Fazit:
Und grad noch mal: "A Matter of Life and Death" ist definitiv das beste IRON MAIDEN Album seit "Seventh Son of a Seventh Son"! Nicht nur hat die Band musikalisch neue Wege beschritten und ihr wohl progressivstes Werk überhaupt veröffentlicht, nein, man zeigt sich auch so vielseitig wie noch nie zuvor. Hier spielt man mit Stimmungen wie man es bislang nur von "Infinite Dreams", "Rime of the ancient Mariner", "The Thin Line between Love and Hate" oder "Paschendale" gewohnt war. Und auch Bruce hat wirklich das letzte aus sich heraus geholt. Nicht nur, dass er sein komplettes Stimmvolumen ausgenutzt hat (ich sag nur noch mal: "The Legacy"!), so hat er auch viele verschiedene Schattierungen wie z.B. bei "Lord of Light" oder "The Greater Good of God" eingesetzt, um die Stimmungen der einzelnen Songs noch mehr zu betonen.

Auch der Sound ist wirklich optimal ausgefallen, wenn man bedenkt, dass die Scheibe nicht gemastert wurde, da Steve Harris sich dagegen entschieden hat. Das bietet den Vorteil, dass man hier wirklich viel von der ursprünglichen Dynamik mitbekommt, den die Jungs bei den Aufnahmen dank des abermals genialen Produzenten Kevin Shirley eingefangen haben. So bleibt uns ein Album, dass sich spielerisch, musikalisch und auch textlich auf dem höchsten Niveau befindet - ein Album, die man einfach haben Muss!

29.08.2015 22:46
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#331Beitrag Re: A Matter of Life and Death
a matter of life and death ist das beste was maiden je gemacht haben.da sind songs drauf die absolute weltklasse sind.nur pilgrim kann nicht mithalten.dieses album sprüht nur voller spielfreude,ideen,geilen melodien,power.als ich es damals zum ersten mal gehört habe wusste ich schon das wird was grosses.da haben maiden nochmal gezeigt wozu sie im stande sind.mich haut es jedes mal um, und macht mich glücklich und stolz wenn ich es höre.maiden in reinkultur.besser geht es nicht.gruss oliver

02.09.2015 15:39
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#332Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich hör gerade die Scheibe, so müßte sich die neue Scheibe von der Produktion her klingen. Ich find die Drums haben einen fetteren Klang!

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11.09.2015 13:59
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#333Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich denke die Drums sind etwas zu wuchtig. Aber mir gefällt es so. Auf jeden Fall klingt AMOLAD wirklich gut.

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11.09.2015 19:19
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#334Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich glaube ich habe mal was dazu schon gesagt, aber was soll's. Ich habe mir das Album nach langer Zeit mal wieder angehört und finde es nach wie vor echt gut. Aber wie bei den meisten Songs seit Dance Of Death fehlt mir etwas bei den (vor allem längeren) Songs, Epen. Irgendetwas was die Lieder genial machen würde. Das ist nur bei The Reincarnation of Benjamin Breeg nicht der Fall, der für mich locker zu den besten Songs seit der "Reunion" und allgemein gehört. Hier passt einfach alles, jedes Riff, jede Melodie. (Die Doppelleads mit den kräftigen Powerchords nach den Strophe) sind einfach zum Niederkniehen; oder auch Dave's Solo :pray: ) Bei Liedern wie Brighter And A Thousand Suns oder The Longest Day ist das aber nicht so. Alles ist gut, es kracht, Emotionen sind auch dabei, aber irgendwas fehlt letztendlich. :ka:

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17.09.2015 13:47
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#335Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Mir fehlt auf dem Album nichts. :ka: Und es gibt nur ein paar Dinge, die mir nicht gefallen: Der einfallslose Refrain von FTGGOG (wo Bruce den Songtitel mehrfach wiederholt) samt Melodie (klingt zu fröhlich, passt nicht zum Thema), die Strophen von The Pigrilm (wenn auch nicht schlecht) sowie die Eingangs- und Abschlussmelodie, die auch zu fröhlich ist.

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17.09.2015 14:12
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#336Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Sehe ich fast 100% so wie Irenicus. AMOLAD ist einfach ein zeitloses Album mit dem besten Sound seit 1988 auf einem Maiden Album. Ich finde genau die selben Schwachpunkte wie du, bei mir nur noch der Refrain von Out of the Shadows, der 1 zu 1 der selbe ist von Tears of the Dragon von Balls to Picasso, nur mit anderem Text.

17.09.2015 15:13
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#337Beitrag Re: A Matter of Life and Death
bei mir nur noch der Refrain von Out of the Shadows, der 1 zu 1 der selbe ist von Tears of the Dragon von Balls to Picasso, nur mit anderem Text.

Das stimmt wohl, stört mich aber nicht, da es ja trotzdem ein guter Refrain ist und sich gut in den Song einfügt. Ich finde kopieren per se nicht unbedingt schlecht, wenn man bei sich selbst kopiert (das taten sogar Komponisten der klassischen Musik teils) und solange nicht übertrieben wird und es gut passt. Der Song als ganzes hat ja trotzdem seine eigene Atmosphäre und Komposition. Finde den besser als Tears of the Dragon, bei dem mich das instrumentale nicht so überzeugt, abgesehen vielleicht vom Solo/Instrumentalpart, aber der passt von der Stimmung her nicht so zum melancholischen Rest, ähnlich wie bei Jerusalem.

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17.09.2015 16:36
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#338Beitrag Re: A Matter of Life and Death
ich finde Tears of the Dragon (inbesondere die Live Version auf Scream for me Brazil :pray: ) viel besser als Out of the Shadows und einen der allerbesten Dickinson Solo Songs. Tears of the Dragon schafft es immer wider mir eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen. Out of the Shadows ist lediglich ein guter Song in meinen Ohren

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17.09.2015 17:04
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#339Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Von den ersten vier Reunions-Alben ist es dasjenige, welches ich liebsten von vorne bis hinten durchhöre. Stinker gibt es keinen auf diesen Album. Höhepunkte sind "These Coulors Don'T Run" ,"Brighter Then A Thousand Suns" und "Benjamin Breeg" (vielleicht der beste Murray-Song aller Zeiten).
Relativ stark abgenutzt hat sich bei mir "For The Greater Good of God". Da finde das Harris-Epos auf "The Final Frontier"(When The Wild Wind Blows) wesentlich interesanter. "Out Of The Shadows" klingt für mich wie eine Mischung aus "Tears Of A Dragon" und "Man Of Sorrows", wobei ich die beiden Dickinson-Solo Songs spannender finde.
Bei "The Pilgrim" hält der Song nicht ganz, was der geniale Anfang einem verspricht. Bei "The Legacy" finde ich das ruhige Intro etwas zu lang. Das war's aber schon mit dem Kritikpunkten. 8,5/10 würde ich dem Album auf jeden Fall geben.

17.09.2015 18:03
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#340Beitrag Re: A Matter of Life and Death
ich finde Tears of the Dragon (inbesondere die Live Version auf Scream for me Brazil :pray: ) viel besser als Out of the Shadows und einen der allerbesten Dickinson Solo Songs. Tears of the Dragon schafft es immer wider mir eine Gänsehaut über den Rücken zu jagen. Out of the Shadows ist lediglich ein guter Song in meinen Ohren


Dito. Die Scream for me Brazil Version ist super. Da wirkt Out of the Shadows, auch wenns kein schlechter song ist, im Vergleich schon wie ne abgespeckte Light Version.

Für mich ist AMOLAD ein gutes, aber kein herausragendes Album. Der Opener könnte etwas mehr punch vertragen; These Colours... find ich irgendwie zu trocken, bin ich nie wirklich mit warm geworden. Brighter Than a Thousand Suns und Benjamin Breeg sind super. The Longest Day beginnt sehr atmosphärisch, den Refrain finde ich aber gerade bei der Thematik viel zu fröhlich und einfach unpassend (dieses fröhliche: "Oh the water is red with the blood of the dead"). Auch bei The Legacy, der einer meiner Lieblingssongs auf dem Album ist, schmälert der Refrain in meinen Ohren den Gesamteindruck. Lord of Light beginnt sehr stark, lässt dann aber in der Mitte des songs auch etwas nach - und FTGoG hat schöne Melodien, für mich aber etwas zu vorhersehbar.

Soll nun aber wirklich nicht so rüberkommen, als wollte ich AMOLAD schlechtreden - ich mag das Album. Aber die Dinge, die ich genannt habe tragen dazu bei, dass AMOLAD für mich eben "nur" ein gutes Album ist.

17.09.2015 18:43
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#341Beitrag Re: A Matter of Life and Death
den Refrain finde ich aber gerade bei der Thematik viel zu fröhlich und einfach unpassend (dieses fröhliche: "Oh the water is red with the blood of the dead").

Interessant wie die Wahrnehmung da auseinander geht, ich empfinde den Refrain nämlich kein bisschen als fröhlich, sondern sehr dramatisch, wie ein kollektiv-gedanklicher, verzweifelter Hilfeschrei der Soldaten.

Zitat:
Auch bei The Legacy, der einer meiner Lieblingssongs auf dem Album ist, schmälert der Refrain in meinen Ohren den Gesamteindruck.

Wo hat The Legacy denn überhaupt nen Refrain?

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17.09.2015 18:52
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#342Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Irenicus hat geschrieben:
Wo hat The Legacy denn überhaupt nen Refrain?


Stimmt, hat keinen Refrain. Meinte jedenfalls den part mit den hohen vocals. Ohne diese Passage würde ich 10/10 Pkt geben - so aber nicht. Trotzdem eines der Hightlights des Albums.

Zitat:
Left to all our golden sons
All to pick up on the peace
You could have given all of them
A little chance at least

Take the world to a better place
Given them all just a little hope
Just think what a legacy
You know will leave

Read more: Iron Maiden - The Legacy Lyrics | MetroLyrics

17.09.2015 19:16
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#343Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Ich finde gerade das Intro von "The Legacy" sehr atmosphärisch, spannend und gewaltig. Gerade den Part mit den hallenden Gitarren und den Streichern im Hintergrund. Sobald die Band komplett einsteigt, finde ich auch das die Nummer etwas an Atmosphäre verliert, gerade der von Elandier angesprochene Teil passt für mich nicht zum Rest. Übrigens kommt dann fast der selbe Gitarrenlauf, der nun auch bei Empire of the Clouds vorkommt.

Ansonsten finde ich auch Benjamin Breeg (bis heute noch geniale Nummer) und BTATS herausragend.

Einziger Song der etwas abschwächt ist The Pilgrim.

17.09.2015 19:57
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#344Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Habe das Album die Tage mal wieder gehört. Und ich konnte mich erneut bestätigen, das dieses zu meinen absoluten Lieblingsalben von Maiden gehört. Ich konnte beim Hören keinen Aussetzer feststellen, bis auf vllt. Pilgrim und Diferrent World mit kleinen Abstrichen. Ansonsten bin ich nach wie vor ein großer Fan des Albums und hoffe vielleicht nächstes Jahr mal den einen oder anderen Song in der Setlist zu finden.

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11.12.2015 20:49
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#345Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Habe das Album die Tage mal wieder gehört. Und ich konnte mich erneut bestätigen, das dieses zu meinen absoluten Lieblingsalben von Maiden gehört. Ich konnte beim Hören keinen Aussetzer feststellen, bis auf vllt. Pilgrim und Diferrent World mit kleinen Abstrichen. Ansonsten bin ich nach wie vor ein großer Fan des Albums und hoffe vielleicht nächstes Jahr mal den einen oder anderen Song in der Setlist zu finden.


Mich langweilt Out of the Shadows und weitgehend Different World. Dafür gibt es mit These colours don´t run und Brighter than a thousand Suns für mich zwei richtige Knaller auf dem Album. Die übrigen nicht genannten Songs sind alle gut bis sehr gut.

12.12.2015 12:50
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#346Beitrag Re: A Matter of Life and Death
Für mich fällt nur The Pilgrim merklich ab. Different World und These Colours don't Run finde ich recht gut, aber sind jetzt auch nicht unbedingt so Highlights. Am besten gefallen mir Brighter Than a Thousand Suns, The Reincarnation of Benjamin Breeg, Lord of Lights und the Legacy.

12.12.2015 17:54
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